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Besuch vom „Werkplaats“, der Kindergemeinschaft Kees Boeke
So wie schon seit 12 Jahren empfing Noorder Poort auch dieses Jahr wieder eine Gruppe der „Werkplaats Kindergemeinschaft Kees Boeke“.
Für ein Wochenende kamen sie aus Bilthoven zu uns.
Diese Schule besteht aus einer Grund- und Gemeinschaftsschule.
Sie hat ein ganz besonderes Konzept des Lehrens. Die Schule nennt sich „Arbeitsplatz“, und ihr Motto heißt: „Arbeit geschieht mit dem Kopf, dem Herzen und den Händen.“
Der Name „Kindergemeinschaft“ wurde gewählt, weil in der Gemeinschaft in der, der Schwerpunkt auf Zusammenarbeit gelegt wird , das Kind im Zentrum steht. Außerdem spricht man anstelle von Schülern und Lehrern von Arbeitern und Mitarbeitern.
An so einem Wochenende werden die Arbeiter und Mitarbeiter von Jiun Roshi angeleitet. Es wird immer ein Thema aus der Zenübung wählt.
Diese Mal war das Thema „Freiheit und Verantwortung“.
Die Arbeiter und Mitarbeiter hatten folgende Erkenntnisse:
Freiheit und Verantwortung gehören zusammen. Wenn Du die Freiheit hast zu wählen, dann hast Du auch die Verantwortung, es so gut wie möglich zu tun. Hierbei schaust Du nach der ganzen Situation d. h. nach der Welt und nach Dir selbst.
Ein paar Zitate der Teilnehmer aus den vergangenen Jahren mögen eine Vorstellung von der Stimmung vermitteln.
Marjolein: „Für mich ist es eine schöne Gelegenheit, um etwas Ruhe in mein Leben einzubauen. Was ich hier tue und erfahre, gibt mir die Motivation, um es auch so Zuhause zu machen.“
Annemarij: „ Dieses Wochenende auf Noorder Poort gehört zu den festen Bestandteilen des Jahres. Ich lebe darauf hin.
Bart:“ Wik war so begeistert, deshalb bin ich nun mitgekommen.“
Wik: “Im letzten Jahr ging ich ruhiger weg als ich gekommen war. Nach der Medtitation war mein Kopf leer und alles besser geordnet.“
Roos: “Diese Zeit ist für mich die stressigste des Jahres, weil es kurz vor den Endprüfungen ist.
Es ist für mich eine schöne Unterbrechung. Einmal nur für mich selbst etwas zu tun.
Marjolein: „ z. B. bei der Gartenarbeit: Ich war noch nicht ganz fertig, da ging der Gong für die Teepause. Ich habe in solchen Situationen eigentlich die Neigung weiter zu arbeiten. Aber mir war sofort klar: „Für jetzt bin ich fertig“ und dann ging ich einfach Tee trinken.“
Annemarij: „Wir machten eine Wanderung in Stille bei Wind und Regen. Die Aufgabe war: “Was siehst Du!“ „Es war verblüffend wie viel und wie detailliert man dann sieht und wie jeder etwas anderes wahrnimmt.“
Wik: „ Wir machten eine Meditation, in der wir unsere Konzentration auf einen Baum richteten.
Es war faszinierend wie man dann immer mehr sieht und immer mehr Details wahrnimmt.“
(Fotos aus Archiv "Werkplaats") |
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